Die Geschichte der Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU und CSU (UdVA):
April 1946 Zonenflüchtlingsausschuss für die britische Zone
Vorsitz: RA Dr. Linus Kather (ehem. Königsberger Zentrumsabgeordneter).
1946 Einrichtung von Flüchtlingsausschüssen in den Landesparteien, die die Aufgabe der Betreuung und Beratung der amtlichen Flüchtlingsfürsorge übernahmen und innerhalb der Partei Ansprechpartner der entstehenden Flüchtlings- und Vertriebenenverbände waren mit dem Ziel, deren politischen Forderungen Nachdruck zu verleihen (z. B. CDU/CSU-Flüchtlingssekretariat Frankfurt).
1948 erste Reichstagung der Landesflüchtlingsausschüsse in Braunschweig mit Ansprachen von Jakob Kaiser, Berlin, Dr. Konrad Adenauer, Köln und Dr. Josef Müller, München.
1950 Gründung des Landesverbandes Oder/Neiße auf dem 1. Bundesparteitag der CDU in Goslar als Landesverband für die Gebiete östlich der Oder/Neiße.
1968 CDU-Bundesparteitag in Berlin, Umwandlung des Landesverbandes Oder/Neiße in Union der Vertriebenen und Flüchtlinge — Vereinigung der Ost- und Mitteldeutschen in der CDU und CSU
1981 Bundesdelegiertentagung in Bonn, Umwandlung des Namens in Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung der CDU/CSU — Union der Vertriebenen und Flüchtlinge
2025 Bundesdelegiertentagung in Berlin, Umwandlung des Namens in Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU und CSU (UdVA)
Vorsitzende:
1950 - 1953 Dr. Linus Kather, MdB (Hamburg)
1954 - 1958 Hermann Eplée, MdB (Bonn)
1958 - 1964 Prof. Dr. Dr. Theodor Oberländer, MdB (Bonn)
1964 - 1968 Josef Stingl, MdB (Berlin)
1968 - 1970 Josef Stingl (Berlin)
1970 - 1977 Dr. Hermann Götz (Fulda)
1977 - 1989 Dr. Herbert Hupka (Bonn)
1989 - 2017 Helmut Sauer (Salzgitter)
seit 2017 Egon Primas (Nordhausen)
Hauptgeschäftsführer:
1968 - 1969 Dr. Ernst-Rudolf Wolf 1969 - 1970 Dr. Marianne Brink 1970 - 1995 Gerold Rummler seit 1995 Dipl.-Volkswirt Klaus Schuck