UdVA beim 38. CDU-Bundesparteitag in Stuttgart:

23.02.2026

Starke Präsenz und vielfältige Themen am Stand

Der 38. Bundesparteitag der CDU Deutschlands in Stuttgart war für die Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU und CSU (UdVA) ein voller Erfolg. Der Infostand des Bundesverbands, an dem sich zahlreiche ehrenamtliche Helfer aus dem Vorstand des UdVA-Landesverbands Baden-Württemberg engagiert beteiligten, entwickelte sich an beiden Tagen zu einem stark frequentierten Treffpunkt für Delegierte, Mandatsträger und politische Wegbegleiter der gemeinsamen Anliegen. In zahlreichen Gesprächen wurden sowohl zentrale UdVA-Themen als auch die konkreten Inhalte des Parteitages konstruktiv diskutiert. Zudem konnten neue Mitglieder für die Mitarbeit in der Vereinigung gewonnen werden. Dabei wurde deutlich: Die Anliegen der Heimatvertriebenen, Aussiedler, Spätaussiedler und deutschen Minderheiten sind und bleiben fester Bestandteil von Programmatik und Politik der Union.

Klare inhaltliche Akzente

Im Mittelpunkt standen die zentralen Parteitagsthemen aus den Bereichen Migration und Ordnungspolitik, Sozialstaat, Energie- und Baupolitik sowie Europa und Minderheitenschutz. Die UdVA stellte dabei klar: Ordnung, Steuerung und Begrenzung in der Migrationspolitik seien notwendig – zugleich bleibe unmissverständlich, dass Aussiedler und Spätaussiedler deutsche Staatsangehörige seien. Ihre Aufnahme sei keine migrationspolitische Frage, sondern Ausdruck historischer Verantwortung.

Breiten Raum am Stand nahmen rentenrechtliche Fragen im Bereich des Fremdrentengesetzes ein. Nach wie vor gelte es, die strukturellen Benachteiligungen von Aussiedlern und Spätaussiedlern zu korrigieren. Als politische Partner stünden die Unionsparteien gegenüber den Betroffenen besonders in der Pflicht.

Positiv bewertet wurde die Zusammenführung der Zuständigkeiten für Vertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten im Bundesministerium des Innern sowie die Stärkung des Bundesbeauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Damit seien zentrale Versprechen der Union eingelöst und die Grundlage für eine Politik „aus einer Hand“ gelegt worden.

Wahlen zum CDU-Bundesvorstand

Der Parteitag stand auch im Zeichen der turnusgemäßen Wahlen zum CDU-Bundesvorstand. Die UdVA begrüßt ausdrücklich die Wiederwahl von Bundeskanzler Friedrich Merz MdB zum Vorsitzenden der CDU Deutschlands. Das klare Votum der Delegierten ist ein starkes Signal der Geschlossenheit und des Vertrauens in seinen politischen Kurs.

Ebenso freut sich die UdVA über die Wiederwahl von Philipp Amthor MdB in den Bundesvorstand. Als ehemaliger Schatzmeister der UdVA und langjähriger Unterstützer vertriebenen- und aussiedlerpolitischer Anliegen steht er für Kontinuität, Verlässlichkeit und eine enge Verzahnung zwischen Parteiarbeit und den Themenfeldern der UdVA.

Erstmals dabei: Arbeitskreis „Netzwerk Deutsche aus Russland und Aussiedler“

Erstmals war auf dem CDU-Bundesparteitag auch der UdVA-Arbeitskreis „Netzwerk Deutsche aus Russland und Aussiedler“ präsent. Die Vorsitzende des Arbeitskreises und stellvertretende UdVA-Bundesvorsitzende Albina Nazarenus-Vetter brachte die Perspektiven und Anliegen der Deutschen aus Russland aktiv in die Gespräche ein.

Thematisch standen politische Teilhabe, Wahlverhalten, Fragen von Identität und Sichtbarkeit in der Erinnerungskultur sowie der Umgang mit gezielter Desinformation in russischsprachigen digitalen Räumen im Vordergrund. Das Netzwerk leistet hier wichtige Aufklärungs- und Vernetzungsarbeit und stärkt die Anbindung der Deutschen aus Russland und der Aussiedlergemeinschaft an die politische Mitte – gerade in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Polarisierung und gezielter Einflussnahme von außen.

Delegiertentreffen am Vorabend

Bereits am Vorabend des Parteitages stimmten sich die UdVA-Delegierten unter der Leitung von Hauptgeschäftsführer Klaus Schuck, dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden Christoph Zalder und dem Schatzmeister Andreas Hofmeister MdL auf die Beratungen ein. Im Mittelpunkt standen Wahlkampffragen, Erfahrungen aus unterschiedlichen Landesverbänden sowie Strategien zur gezielten Ansprache von Vertriebenen- und Aussiedlergemeinschaften.

Deutlich wurde: Die UdVA versteht sich nach wie vor als politisches Scharnier zwischen Partei, Parlamenten und Verbänden – und will diese Rolle auch künftig selbstbewusst und gestaltend wahrnehmen.

Der Parteitag in Stuttgart hat deutlich gemacht, dass die UdVA innerhalb der Union sichtbar, vernetzt und inhaltlich gefragt ist. Die Gespräche am Stand, die Präsenz des Netzwerks und die klare Positionierung zu zentralen Fragen zeigen, dass die Politik für Heimatvertriebene, Aussiedler, Spätaussiedler und deutsche Minderheiten im Zentrum der politischen Debatten steht. Diesen Anspruch wird die UdVA auch weiterhin mit Nachdruck vertreten.