Unsere Arbeit

Die UdVA fühlt sich diesem Auftrag bis heute verpflichtet. Heimatvertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler sowie Angehörige der deutschen Minderheiten können in besonderer Weise Brücken zwischen Deutschland und den Staaten Mittel-, Ost- und Südosteuropas sowie Zentralasiens bauen. Sie kennen unterschiedliche Sprachen, Kulturen und historische Erfahrungen und verfügen vielfach über persönliche und familiäre Verbindungen über Grenzen hinweg.

Wir wollen dieses Potenzial stärken. Deshalb unterstützen wir Begegnungen, Partnerschaften und grenzüberschreitende Zusammenarbeit und setzen uns dafür ein, dass entsprechende Projekte politisch und finanziell verlässlich gefördert werden.
Zur Völkerverständigung gehört für uns auch der offene Umgang mit der gemeinsamen Geschichte. Unterschiedliche Erinnerungen und Sichtweisen dürfen benannt und diskutiert werden. Verständigung entsteht nicht durch das Ausblenden historischer Konflikte, sondern durch Gespräch, gegenseitigen Respekt und die Bereitschaft, auch schwierige Fragen gemeinsam auszuhalten.
Die UdVA hält deshalb Kontakte zu Partnern in den Heimat- und Herkunftsgebieten, zu deutschen Minderheiten sowie zu politischen und gesellschaftlichen Akteuren in unseren östlichen Nachbarstaaten. Ihre Aufgabe sehen wir darin, solche Verbindungen zu fördern, neue Begegnungen zu ermöglichen und ihnen auch auf politischer Ebene den Weg zu ebnen.

Unser Ziel bleibt das, was die Heimatvertriebenen bereits 1950 formuliert haben: ein Europa, in dem die Völker ohne Furcht und Zwang miteinander leben können.